Nachrichten aus Köln.

Bastian Pastewka will angesichts der Krisen Publikum bei Laune zu halten - Komiker will kein TV-Moderator werden

Köln. (ots) - Angesichts von Klimakatastrophe, Krieg und Pandemie fragt sich der Kölner Komiker Bastian Pastewka, was Kabarett, Comedy, Satire überhaupt bewirken können. "Ich glaube, dass wir momentan als Entertainer, Künstler, Spaßvögel, Quatsch-Köppe die Aufgabe haben, das Publikum bei Laune zu halten. Auch das ist wichtig", sagte der 50-jährige Entertainer im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger". Comedy basiere jedoch immer auf Ernst. So hätten etwa die Autorinnen und Autoren seines neuen Films "Die Geschichte der Menschheit - leicht gekürzt" sehr klar benannt, "dass man aus Geschichte leider speziell heutzutage sehr wenig lernt". Angesprochen auf seinen im Internet gefeierten Auftritt in Joko Winterscheidts Sendung "Wer stiehlt mir die Show?", bekennt Pastewka, es habe ihn besonders gefreut, mit einem alten Peter-Alexander-Song fünf Minuten lang die Twitter-Trends anzuführen. Aber das sei eine einmalige Ausnahme gewesen. Er sei kein TV-Moderator und wolle auch keiner werden: "Ich habe das nie gemacht und das bleibt auch so." Hier gibt es den Link zum ganzen Gespräch als Podcast "Talk mit K": www. ksta.de/39758372 Pressekontakt: Kölner Stadt-Anzeiger Newsdesk Telefon: 0221 224 2080 Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

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SPD will Flut-Ausschuss fortsetzen

Köln. (ots) - Die SPD im Düsseldorfer Landtag will den Untersuchungsausschuss zur Flut-Katastrophe jetzt doch forstsetzen. "Bisher fehlt ein ordentlicher Abschlussbericht, der diese Versäumnisse auch dokumentiert und vor allem Handlungsempfehlungen daraus für die Zukunft ableitet", sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe). "Daher werden wir uns dazu nochmals beraten. Denkbar wäre etwa ein zeitlich befristeter Untersuchungsausschuss mit klarem Fokus darauf, welche Schlüsse wir aus der Hochwasser-Katastrophe ziehen müssen, um den Katastrophenschutz künftig insgesamt besser aufzustellen", fügte der SPD-Politiker hinzu. "Das könnte dann auch die Brücke sein zu einer Enquete-Kommission, die fraktionsübergreifend getragen wird und in der neuen Legislaturperiode die richtigen Antworten geben kann", sagte Kutschaty der Zeitung. Thomas Kutschaty: "Schwarz-Grün wird eine Koalition für Besserverdiener" | Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de) (https://www.ksta.de/politik/thomas-kutschaty-im-interview--schwarz-gruen-wird-eine-koalition-fuer-besserverdiener--39757114) Pressekontakt: Kölner Stadt-Anzeiger Newsdesk Telefon: 0221 224 2080 Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

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Ex-Ministerin Löhrmann will unabhängigen Experten als Schulminister - "Amt muss raus aus Parteiengezänk"

Köln. (ots) - Die frühere NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat angeregt, die Leitung des Schulressorts in einem schwarz-grünen Bündnis an einen externen Experten zu vergeben. Wenn sich für die Leitung des Ministeriums "erkennbar niemand aufdrängt, müssen die Verantwortlichen einen Schritt zur Seite gehen und die Besetzung anders angehen", sagte Löhrmann dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe). "Zum Beispiel, indem das Ressort vor die Klammer gezogen und gemeinsam eine renommierte Persönlichkeit gewonnen wird. Das Amt und die Aufgabe brauchen die Unterstützung der gesamten Regierung. Es muss raus aus dem Parteiengezänk und der Kurzatmigkeit von Wahlterminen", fügte Löhrmann hinzu. Bei dem Schulministerium handele es sich um ein "Schlüsselressort" auf Landesebene. "Das muss jemand machen, der für die Sache des guten Lernens der Kinder brennt, der um die Komplexität von innerer und äußerer Schulentwicklung weiß, möglichst aus eigener Verantwortung", sagte Löhrmann der Zeitung. "Jemand, der die Expertise und Loyalität des Ministeriums zu schätzen und zu nutzen weiß", ergänzte die frühere Spitzenpolitikerin der Grünen, die bis 2017 Schulministerin war. Die Besetzung des Schulressorts dürfe "doch nicht als Last gesehen werden", sondern habe eine große Aufgabe für die Gestaltung der Gesellschaft, sagte Löhrmann. Grüne Ex-Spitzenfrau Sylvia Löhrmann fordert: Ein unabhängiger Experte soll Schulminister werden | Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de) (https://www.ksta.de/politik/gruene-ex-spitzenfrau-fordert-unabhaengiger-experte-soll-schulminister-werden-39753156) Pressekontakt: Kölner Stadt-Anzeiger Newsdesk Telefon: 0221 224 2080 Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

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NRW-FDP zieht nach Wahlschlappe Landesparteitag vor - Vorsitzender Stamp lässt Zukunft offen

Köln. (ots) - Nach der Niederlage bei der Landtagswahl will die NRW-FDP die Aufarbeitung der Ursachen beschleunigen und den nächsten Landesparteitag von April auf Januar 2023 vorziehen. Das geht aus einem Schreiben des noch amtierenden FDP-Landesvorsitzenden Joachim Stamp an die FDP-Mitglieder hervor, das dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe) vorliegt. "Wir nehmen uns die Zeit, die für eine ernsthafte und strukturierte Aufarbeitung notwendig ist und starten dann mit neuer Dynamik und einem neuen Team ins Jahr 2023", schreibt Stamp in der Mitteilung. Ob er der neuen Mannschaft selbst noch anhören will, blieb offen. Stamp ist seit 2017 FDP-Landeschef. Dem Schreiben zu Folge soll bereits im September der Landeshauptausschuss der NRW-FDP zusammenkommen. "Dort sollen die ersten Zwischenergebnisse unseres Aufarbeitungs- und Strukturprozesses vorgestellt und erörtert werden", erläuterte Stamp. Der Landesvorstand der NRW-FDP hatte sich am Wochenende in Gummersbach zu einer zweittägigen Klausurtagung getroffen. Dabei seien bereit "erste konkrete Arbeitsaufträge formuliert" worden - "beispielsweise zur Professionalisierung der Parteiarbeit, zu interner und externer Kommunikation oder zu Auswahlverfahren für Ämter und Listen", heißt es in dem Brief an die Mitglieder. Die NRW-FDP hatte bei der Landtagswahl 5,9 Prozent erzielt, 6,7 Prozent weniger als 2017. Die Jungen Liberalen kritisieren, dass in der Landtagsfraktion kaum junge Abgeordnete vertreten sind. Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum zeigte sich zufrieden damit, dass Stamp den Erneuerungsprozess beschleunigen will. "Das zeigt mir, dass die notwendige Aufarbeitung organisatorisch und inhaltlich begonnen hat", sagte Baum dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Bei der Analyse müsse auch der Anteil der Bundespolitik an der Wahlniederlage einbezogen werden. https://www.ksta.de/politik/stamp-vor-rueckzug--nrw-fdp-kuendigt-beschleunigte-neuaufstellung-an-39752516 Pressekontakt: Kölner Stadt-Anzeiger Newsdesk Telefon: 0221 224 2080 Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

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Kölner Stadt-Anzeiger: Navid Kermani plädiert für Isabel Pfeiffer-Poensgen als Kulturministerin in NRW

Köln. (ots) - Der Kölner Schriftsteller Navid Kermani und der Rektor der Universität Siegen, Holger Burckhart, haben sich in einem Brief an Kulturpolitiker von CDU und Grünen in Nordrhein-Westfalen dafür ausgesprochen, das NRW-Kulturministerium zu erhalten und Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen im Amt zu lassen. "Der hohe Rang, den unser Bundesland der Kultur zuweist, in dem es ihr zusammen mit der Wissenschaft ein eigenes Ministerium widmet, hat sich insbesondere während und nach der Pandemie als eminent wichtig und zukunftsweisend erwiesen", schreiben Kermani und Burckhart in dem Schreiben, das dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe) vorliegt. Über Pfeiffer-Poensgen heißt es dort: "Eine solch beseelte Streiterin für Kunst, Kultur und Wissenschaft ist in der Politik selten geworden - und gerade jetzt notwendiger denn je." Navid Kermani begründet das Schreiben mit der Sorge davor, dass die Kulturpolitik in NRW bei den schwarz-grünen Koalitionsverhandlungen wieder "abgewickelt" und wie früher einem Vielthemen-Ministerium eingegliedert werden könnte. https://www.ksta.de/kultur/navid-kermani-plaedoyer-fuer-isabell-pfeiffer-poensgen-als-nrw-kulturministerin-39747884 Pressekontakt: Kölner Stadt-Anzeiger Newsdesk Telefon: 0221 224 2080 Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

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Mitarbeiterin der NRW-Staatskanzlei war im Wahlkampf auch für CDU-Zentrale tätig - FDP und SPD verlangen Aufklärung

Köln. (ots) - Eine Mitarbeiterin der Düsseldorfer Staatskanzlei hat in der heißen Phase des NRW-Wahlkampfs eine Nebentätigkeit für die CDU-Parteizentrale ausgeübt. Das bestätigte ein Sprecher der Staatskanzlei dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe) auf Anfrage. "Die erforderliche organisatorische Trennung der Tätigkeiten wurde gewahrt", hieß es. Die Tätigkeit selbst sei "nicht zu beanstanden" gewesen und "genehmigt" worden, hieß es. Nach Informationen der Zeitung hat die Mitarbeiterin des Landespresseamtes bei der CDU den Social-Media-Kanal von Ministerpräsident Hendrik Wüst gepflegt. Bei der FDP, dem bisherigen Koalitionspartner, löste der Vorgang Verwunderung aus. Die Staatskanzlei dürfe nicht "zur Kampagnenzentrale werden", sagte Moritz Körner, Generalsekretär der NRW-Liberalen, der Zeitung. "Ob es zu einer Vermischung von Regierungs- und Parteiarbeit über diesen Fall hinaus in den letzten Monaten kam, müssen CDU und Staatskanzlei erklären", fügte Körner hinzu. Auch die SPD im Düsseldorfer Landtag sieht Aufklärungsbedarf. "Aus welchem Grund übernimmt eine Mitarbeiterin der Staatskanzlei mitten in der heißen Wahlkampf-Phase eine bezahlte Nebentätigkeit für die CDU?", fragte die SPD-Landtagsabgeordnete Nadja Lüders. Wüst müsse umgehend den Verdacht ausräumen, "dass hier Landesbedienstete in ihrer Arbeitszeit für seinen Wahlkampf eingespannt worden sind". Dies wäre "ein eklatanter Verstoß gegen das Neutralitätsgebot von Bediensteten der Landesverwaltung". Diese seien in der Ausübung ihrer dienstlichen Tätigkeit "ausschließlich dem Wohle des Landes verpflichtet und nicht einer Partei", so Lüders. Auch die Grünen verlangten eine eindeutige Differenzierung zwischen staatlichen Aufgaben und von Wahlkampfaktivitäten: "Die Staatskanzlei muss eine saubere Trennung von Tätigkeiten für Landesregierung und Ministerpräsident auf der einen und Beschäftigungsverhältnissen im Rahmen des Wahlkampfs für Partei und Spitzenkandidat auf der anderen Seite gewährleisten", sagte eine Fraktionssprecherin. CDU und Grüne befinden sich derzeit in Koalitionsverhandlungen. https://www.ksta.de/politik/brisantes-recherche-ergebnis--staatskanzlei-mitarbeiterin-arbeitete-fuer-cdu-zentrale-39735074 Pressekontakt: Kölner Stadt-Anzeiger Newsdesk Telefon: 0221 224 2080 Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

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Musiker Michael Patrick Kelly vertraut bei Hit-Auswahl auf Frauen

Köln. (ots) - Musiker Michael Patrick Kelly vertraut bei der Auswahl seiner Hits auf "ganz normale Leute" und vor allem auf Frauen. "Natürlich habe ich ein Experten-Team aus der Musikindustrie, aber ich frag' die Putzfrau, ich frag' Taxifahrer, die ganz normalen Leute, die die Musik hören werden", sagte Kelly im "Wochentester"-Podcast von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "RedaktionsNetzwerk Deutschland" (RND). Ihm sei es auch wichtig eine "Frauenquote zu haben, die meinem Publikum entspricht". Bei seinem Song "Beautiful Madness" sei es so gewesen. "Es war tatsächlich so, dass ich und mein Manager und ein paar aus der Plattenfirma eigentlich für eine andere Nummer waren. Und dann dachte ich so: Moment, was sagen denn die Ladies? Und dann habe ich 12 oder 14 verschiedene Frauen gefragt und 90 Prozent waren für 'Beautiful Madness'. Und jetzt haben wir den Salat. Mein größter Hit. Ab jetzt höre ich nur noch auf die Ladies." Kellys Aussagen sind zu hören im Podcast "Bosbach & Rach - Die Wochentester" mit Wolfgang Bosbach und Christian Rach auf ksta.de/podcast und auf rnd.de. Der Podcast ist außerdem abrufbar über Apple Podcasts, Spotify, Amazon Music, Audio Now, Deezer und Podimo. Pressekontakt: Kölner Stadt-Anzeiger Newsdesk Telefon: 0221 224 2080 Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

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Röttgen nennt Öl-Embargo der EU "großen Fehlschlag"

Köln. (ots) - CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hält das vereinbarte Öl-Embargo der EU gegen Russland für einen "großen Fehlschlag". "Die EU ist hier zum ersten Mal der Lage nicht gerecht geworden. Sondern die nationalen Egoismen haben überwogen gegenüber einer klaren Politik gegenüber Russland als Aggressor", sagte Röttgen im "Wochentester"-Podcast von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "RedaktionsNetzwerk Deutschland" (RND). Es gehe dabei nicht um Ungarn, das Ausnahmen für sich durchgesetzt hatte, sondern um die Unterscheidung von Öl aus Pipelines, das nicht sanktioniert werde, und solches, das per Schiff transportiert und sanktioniert werde. "Das russische Öl wird billiger als das andere Öl, das nun ersatzweise beschafft werden muss. Das heißt: Das Geschäftsmodell Putins wird gestärkt. Und wenn man ausgerechnet das Schiffsöl sanktioniert, ist Putin dadurch gar nicht getroffen." Röttgens Aussagen sind zu hören im Podcast "Bosbach & Rach - Die Wochentester" mit Wolfgang Bosbach und Christian Rach auf ksta.de/podcast und auf rnd.de. Der Podcast ist außerdem abrufbar über Apple Podcasts, Spotify, Amazon Music, Audio Now, Deezer und Podimo. Pressekontakt: Kölner Stadt-Anzeiger Newsdesk Telefon: 0221 224 2080 Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

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